Von der Moldauquelle nach Kvilda II

Von der Moldauquelle nach Kvilda II

Dies ist die Alternative zur Tour 73, Start und Ziel sind gleich nur die Tour ist minimal länger und andere Wegführung

Diese relativ kurze Tour sollte nicht unterschätzt werden, da sich die ersten 9 Kilometer bergauf und zum Teil auf Schotter sehr kräftezehrend auswirken.

In den kleinen Ort Borovo Lada beginnt die Tour. Wir folgen einer keinen Teerstrasse, mit anfangs moderater Steigung, vorbei an kleinen Häusern und verfallener, alter Industrieanlangen. Leicht bergauf geht es gemütlich dahin, umringt vom Duft der Wiesen und frischem Heu.

Nach meiner Ansicht sind die Wiesen hier viel satter und die Flora viel weitschichtiger als bei uns, was wahrscheinlich an der nichtvorhanden Überdüngung liegt. Interessant ist auch die Vielzahl von unterschiedlichen und vielen Wildblumen am Wegesrand. Ein Botaniker hätte hier sicherlich seinen Spass. Von den Wiesen geht es steiler werdend in den Wald und wir radeln Höhenmeter für Höhenmeter nach oben. Auf einer kurzen geraden Strecke (Rastplatz) geht es dann nichts rechts ab wie in der Tour 73 sondern gerade aus. Umzingelt vom dichten Wald folgen wir fast schnurgerade, durch wunderbare Landschaft der Strasse bis wir ein Hochmoor erreichen. Oben auf der Anhöhe können wir schon das ehemalige dt. Dorf Fürstenhut jetzt Knizeci Plane sehen. Nur das alte Forsthaus ist noch übrig und ein kleines Restaurant ist dort jetzt untergebracht. Gleich hinter dem Forsthaus in Fürstenhut folgen wir der Sandstrasse nach rechts. Nach ein paar hundert Meter führt ein Weg rechts ab zum alten Friedhof von Fürstenhut. Der kurze Abstecher ist empfehlenswert. Die Sandstrasse wechselt auf Teer und ein knackinger 200 Höhenmeter Anstieg erwartet uns. Gang beim Mountainbike auf das letze Ritzel, Zähne zusammen beissen und 2,5 km nach oben kurbeln. Schnaufend oben angekommen haben wir uns eine Stärkung im Hotel Bucina links verdient. Tolle Terasse mit super Fernblick.

Gestärkt geht es auf groben Schotter und später weiter nach links den Forstweg folgend, weiter bis wir den höchsten Punkt der Tour erreicht haben. Es eröffnet sich uns ein Blick auf den Siebensteinkopf und die angrenzenden Hügelketten des Bayerischen Waldes. Die letzen Meter nach oben und wir können eine rasante Offroad Abfahrt geniesen, bis wir wieder auf eine Teerstrasse treffen. Rechts abbiegen und nach ein paar Metern kommen wir zur Moldauquelle.

Die Moldau entspringt in einem moorigen Tal zwischen dem Cerna hora (Schwarzberg) und Straz (Postberg) 500 m nördlich der bayerisch-tschechischen Grenze im Böhmerwald in 1174 m ü.M. Ganz nett ist die Moldauquelle eingefasst und über Holzstege zu erreichen. Informationstafeln würden hierzu mehr erklären aber leider nur in tschechischer Sprache.

Der Teerstrass folgen wir weiter, wie verprochen nur noch bergab, durch den Wald. Links uns Rechts von Hochmooren und Bächen begleitet bis wir schon Kvilda (deutsch Außergefild ) vor uns sehen können. Kvilda ist ein altes Dorf auf dem historischen Goldenen Steig. Wir biegen rechts auf die grosse Strasse ab und kommen so schnell die letzen 10 Kilometer zurück nach Borovo Lada.

Anzeige
Luftkurort Hauzenberg Banner Quer